Die heutige Finanzkrise wir in vielen Branchen ganz neue Entwicklungen auslösen. Manchmal wird es sogar dafür sorgen, dass wir gewohnte Dinge in einem plötzlich ganz neuen Licht sehen werden. Etwas ganz tolles und wunderbares, was schon seit Ewigkeit sich direkt vor uns befindet, wird uns nun auffallen.
Ein gutes Beispiel dafür sind unsere Reisegewohnheiten. Die Urlaubsmuster, die unsere Freizeitaktivitäten seit langem geprägt haben, können sich nun ganz schnell ändern. Früher waren noch Thailand und Dominikanische Republik die favorisierten Reiseziele eines Otto Normalverbrauchers. Doch heute, angesichts der sich zuspitzenden Finanzkrise, wird das Geld katastrophal knapp und der Durchschnittsbürger soll anfangen, bei seinen Reisen zu sparen. Das schlechte Konjunkturklima hat inzwischen auch die Reisebranche erreicht. Die Menschen werden natürlich nicht voll und ganz auf das Reisen verzichten wollen. Schließlich gilt das Reisen als die besten Medizin gegen den Alltegsstress. Aber die Verbraucher neigen sich dazu, viel sparsamer als zuvor mit ihrer Urlaubskasse umzugehen. Ein Trend, der sich als unmittelbare Folge solches Konsumverhaltens durchsetzen könnte, ist die stärkere Nachfrage nach den billigen flugtickets. Auf jeden Fall wird man zunächst versuchen bei den Transportkosten zu sparen, bevor man auf die ganze Reise verzichten muss.
Aber auch im Bereich der Urlaubsziele können einige Änderungen geschehen. Auf Wiedersehen Mallorca! – könnte schon balb das Motte vieler Urlauber sein. Konsumenten werden die traditionellen Urlaubsländern gegen die guten alten Urlaubsgebiete in der Bundesrepublik tauschen. Zum Beispiel könnte das badische Markgräflerland als ein eindeutiger Gewinner aus diesem Trend hervorgehen. Denn in Baden findet der Urlauber so ziemlich alles, was einen guten Urlaub ausmacht. Viele schöne Landschaften, mildes Wetter mit warmen Sonnenstrahlen und natürlich die wunderbaren Berge. Markgräflerland könnte schon bald zum Urlaubsziel Nummer 1 aufsteigen.

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