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Knicklichter finden in vielen Bereichen des Lebens Einsatz. So werden Knicklichter zum Beispiel beim US-Militär eingesetzt, und zwar als Leuchtstäbe. Der Bedarf des US-Verteidigungsministeriums liegt dabei bei mehreren Millionen Stück im Jahr. Darüber hinaus werden Knicklichter auch bei Technopartys eingesetzt. Knicklichter können dabei zu einem Halsband geformt werden und erzeugen so einen tollen Effekt in der Disco, und zwar heute noch wie einst in den 1990er Jahren, als die Technopartys in wurden und die Discobesucher ohne Knicklichter gar nicht auskamen. Dabei ist die Verwendung von Knicklichter auch durchaus mit Gefahren verbunden. Darüber hinaus sind auch viele Irrtümer über Knicklichter im Umlauf. Zu den Gefahren der Knicklichter zählen, dass diese Leuchtstäbe Wasserstoffperoxid enthalten und darüber hinaus Phenol als Nebenprodukt der Knicklichter-Reaktion entsteht. Dabei sollte die Flüssigkeit, die die Knicklichter enthalten nicht geschluckt werden und auch nicht auf die Haut gelangen. Gelangt nun doch Flüssigkeit aus Knicklichter auf die Haut, so kann es zu leichten Hautreizungen kommen. Aber auch Übelkeit oder Erbrechen ist durchaus möglich. Darüber hinaus kann die Knicklichter Flüssigkeit auch durchaus einige Kunststoffsorten regelrecht auflösen. Und auch einige der in Knicklichter enthaltenen Chemikalien sind brennbar. Zum Schutz der Verbraucher werden in jüngster Zeit im Übrigen nur noch Chemikalien verwendet, die mit dem Attribut „non-toxic“ (also ungiftig) versehen sind. Im Bezug auf Knicklichter bestehen auch jede Menge Irrtümer. So ist zum Beispiel ein großes Irrtum, dass die Reaktion durch Kälteeinwirkung nicht gestoppt werden und schon gar nicht umgekehrt werden kann. Dabei bewirkt Kälte im Bezug auf die Reaktion der Knicklichter nur einen deutlich verlangsamten Ablauf in der Reaktion. Durch Wärme kann der Ablauf der Reaktion der Knicklichter hingegen stark beschleunigt werden.

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